Moor

Natürlicher See im Wald: Kleiner Bullensee

Nur wenige Kilometer von Rotenburg-Wümme und Kirchwalsede entfernt befindet sich der Kleine Bullensee.

Der im Wald gelegene See ist natürlichen Ursprungs. Da der Kleine Bullensee in unmittelbarer Nähe vom Großen und Weissen Moor und dem Großen Bullensee liegt, läßt sich ein Ausflug hierher mit einer Wanderung durch das Moor und/oder einem Spaziergang um den grossen See wunderbar verbinden.

Das Baden im See und andere Wassersportarten sind auf dem Gewässer untersagt.

Wer mit dem Auto anreist sollte den großen und kostenlosen Parkplatz am Großen Bullensee nutzen. Von dort sind es dann noch mehere hundert Meter zu gehen, bevor der kleine im Wald versteckte See erreicht wird. Durch die dicht mit Gräsern bewachsene Uferzone ist das Wasser kaum trockenen Fusses zu erreichen. Lediglich vom Hauptweg gibt es ein bis zwei Stellen, an denen man mit über den moorigen Untergrund bis auf ein paar Meter an das Wasser heran kommt.

Ähnlich wie sein "großer Bruder" ist dieser See kreisrund und die Wasseroberfläche schillert dunkel. Auch im Kleinen Bullensee leben keine Fische. Der Humingehalt durch das angrenzende Moorgebiet läßt dies nicht zu.

Ein Fernglas mitnehmen lohnt sich. Je nach Tageszeit und der Jahreszeit lassen sich auf Reiherenten, Stockenten, Krickenten, Graugänse und Zwergtaucher zur Rast und zur Brut nieder. 

 

 

Region Niedersachsen, Landkreis Rotenburg Wümme (ROW)
Orte im Umkreis von circa 80 km Verden, Kirchwalsede, Schneverdingen, Zeven, Scheeßel, Rotenburg, Bomlitz, Walsrode, Soltau, Hellwege

 

Ausflugstipps

Wichtige Informationen zur Nutzung der Gewässer

Grundsätzlich gelten die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Betreibers bzw. des Verantwortlichen der Wasserflächen. Hierzu stehen an vielen Seen Hinweisschilder mit Informationen. Aktuelle Informationen stellen jeweilige Gemeinden und Landkreise auf ihren Websites zur Verfügung.

Einige Gewässer dürfen nur saisonal genutzt werden. Dieses dient dazu dazu, dass in den Wintermonaten Vögel und andere Tiere eine entsprechende Winterruhe in Anspruch nehmen können.

Ebenfalls werden in manchen Fällen während der Badesaison kurzfristig Badeverbote ausgesprochen. Hintergrund ist hier meist eine bakterielle Belastung: Cyanobakterien oder im Volksmund bekannt unter dem Namen Blaualgen. Ein Baden in einem mit Blaualgen belasteten Gewässer kann folgende Erkrankungen - Symptome zu Folge haben: Reizungen, Quaddeln, Bindehautentzündungen oder Ohrenschmerzen. Beim Verschlucken des Wassers drohen außerdem Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, aber auch Atemwegserkrankungen. Bei auftretenden Symptomen muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Herz- und kreislaufschwache Badegäste sollten die Wassertemperatur und die Lufttemperatur beachten. Wassersportler wie StandUp Paddler, Surfer und Segler ist das Tragen von einer angemessenen Sportbekleidung zu empfehlen. Hierzu zählen je nach Sportart Schwimmwesten, Auftriebswesten, Neoprenanzüge und Trockenanzüge sowie das Nutzen der dazugehörigen Sicherheits-Utensilien. 

 

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